'25
Die Uni Graz präsentiert ihre Biodiversitätsstrategie
Fassadenbegrünung
Das Gebäude der Theologischen Fakultät in der Heinrichstraße 80 bekam bereits 2025 eine Fassadenbegrünung, die kühlt und die Biodiversität am Standort steigert. Insgesamt wurden bei dem Projekt „HeinrichBiCool“ 10 Kleinbäume bzw. Großsträucher, 20 Sträucher, 39 Kletterpflanzen, 196 Stauden, 50 Gräser und 250 Zwiebelpflanzen gepflanzt.
Baumpflanzungen
70 neue Bäume wurden in den letzten Jahren an verschiedenen Uni-Standorten gepflanzt, darunter im Bereich Universitätsplatz 2, Mozartgasse, RESOWI-Zentrum, Heinrichstraße sowie auf der Uni-Wiese beim Hilmteich.
Die Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität werden von Forscher:innen der Universität begleitet und dienen zugleich der praxisbezogenen Lehre.
'26
Die erste Umsetzungsphase beginnt
Blühwiesen
Blühwiesen können sehr viel mehr als nur schön aussehen. Sie sind wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten, die in der Stadt kaum noch Platz finden. Mit den Blühwiesen wird die biologische Vielfalt am Campus gefördert und sichtbar gemacht. Aktuell befinden sich 6 neue Blühwiesen mit insgesamt 270 m2 in Umsetzung. Dafür werden 4,2 kg Saatgut verwendet.
Pflanzstreifen
Hinter den Tischtennistischen entlang des Gebäudes Universitätsplatz 2 und auf einem brachliegenden Grünstreifen zwischen der Schubertstraße und den Parkplätzen hinter dem Gebäude Universitätsplatz 1 wurden insgesamt etwas mehr als 550 Pflanzen (Blumen, Sträucher und Gehölze) gepflanzt.
Steinhaufen
Derzeit gibt es viele Baustellen am Campus. Aber manche Steinhaufen sind gekommen, um zu bleiben. Sie wurden gezielt angelegt und werden von Eidechsen, Laufkäfern, Spinnen und vielen weiteren Arten genutzt. Pflanztröge In Bereichen, wo zum Beispiel aufgrund von Unterkellerung keine Begrünung im Erdreich durchgeführt werden kann, sorgen mobile und fixe Pflanztröge für mehr Grün. Zuletzt wurden 10 neue Pflanztröge mit heimischen Gehölzen bepflanzt, wobei 7 mit Bäumen und 3 mit Großsträuchern ausgestattet sind. Standort: hinter den Parkplätzen zwischen Universitätsplatz 3 und RESOWI.
Pflanztröge
In Bereichen, wo zum Beispiel aufgrund von Unterkellerung keine Begrünung im Erdreich durchgeführt werden kann, sorgen mobile und fixe Pflanztröge für mehr Grün. Zuletzt wurden 10 neue Pflanztröge mit heimischen Gehölzen bepflanzt, wobei 7 mit Bäumen und 3 mit Großsträuchern ausgestattet sind. Standort: hinter den Parkplätzen zwischen Universitätsplatz 3 und RESOWI.
Totholz
Totholz hat ein zweites Leben: Es bietet vielen Arten Nahrung und ist zugleich Fortpflanzungs- und Ruhestätte. Unter anderem ist eine Platane, die bis 2023 neben der ehemaligen „Vorklinik” in der Harrachgasse stand, nun wertvoller Lebensraum für viele Arten. Auch der Baumschnitt bleibt für Totholzanlagen am Campus.
Nisthöhlen
Auch die Bundesimmobiliengesellschaft unterstützt das Biodiversitätsprojekt. Sie hat 20 Nisthöhlen an Bäumen anbringen lassen.
'27
Die zweite Umsetzungsphase
Ausblick
Im kommenden Jahr startet die zweite Umsetzungsphase mit weiteren Begrünungsmaßnahmen und Artenschutzmaßnahmen wie Nisthilfen für Vögel, Fledermausquartieren und Insektenhotels.