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26.03.2019 18:00 - 20:00

VeranstalterIn

JUS-Club

Veranstaltungsort:

Ort: SZ 15.21 (RESOWI-Zentrum, Bauteil A, 2. Stock)

Teilnahme

Anmeldung: Anmeldepflichtig
Anmeldung bis 25.03.2019, 12:00

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JUS-Club: 1989 - Fall des Eisernen Vorhangs

Veranstaltung offen für alle Interessierten

Fesselnder Rückblick auf das Jahr 1989 und die Zeit danach beim Rechtshistorischen Dialog

Ausgesprochen spannend verlief der 4. Rechtshistorische Dialog am 26. März zum Thema „1989 – Fall des Eisernen Vorhangs“. Mit eindrucksvollen Bildern zeichnete zunächst Professor Josef Marko (Institut für Öffentliches Recht, Uni Graz) in seinem Vortrag die Geschehnisse rund um das Jahr 1989 nach, beleuchtete das weltweite Geschehen im Nachfeld bis ins Heute und zeigte Gegenpole, Trennlinien, aber auch gemeinsame Entwicklungen auf. In der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten unter der Moderation von Professorin Anita Ziegerhofer (Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Uni Graz) vier Gäste von ihren persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen zum und nach dem Jahr 1989. Mag. Claudia Gigler (Kleine Zeitung) erzählte von der Begeisterung der Menschen in Berlin direkt nach dem Mauerfall, die sie vor Ort als Journalistin miterleben durfte, die zwei Jahre später, als sie neuerlich das Land besuchte, jedoch zu einer ernüchterten Stimmung umgeschlagen war. Die zu dieser Zeit in Litauen aufgewachsene Dr. Aiste Mickonyte (Russian East European Eurasian Studies Centre, Uni Graz) schilderte, wie ihre Familie den Umbruch als Zeit der Hoffnung empfand, Hoffnung auf die Wiedererlangung der Eigenstaatlichkeit Litauens und einen Aufbruch. Ass.-Prof. Dr. Benedikt Harzl (Russian East European Eurasian Studies Centre, Uni Graz) erläuterte, wie auch im Russland der 1990er-Jahre ein Zeitenbruch stattfand und Tendenzen, sich dem Westen anzunähern, zu verzeichnen waren. Professor Kerem Öktem (Zentrum für Südosteuropastudien, Uni Graz) beleuchtete Entwicklungen in der Türkei und zeigte den interessanten Aspekt auf, dass die Türkei im Kalten Krieg eher zum Westen gehörte, danach jedoch eher in den Osten rückte. Die Diskussion mündete schließlich in aktuellen Geschehnissen, machte beim Verhältnis der Weltmächte Russland, China, USA und Europa halt und endete bei einer Bestandsaufnahme zur momentanen Situation in der EU.

Fortsetzung folgt: Der nächste Rechtshistorische Dialog findet am 15. Oktober 2019 statt. Thema wird 100 Jahre Staatsvertrag sein.

Einen Rückblick in Fotos haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Text: Wolfgang Schleifer

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alumni UNI graz Wolfgang Schleifer
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