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Chapter NORDICS: Die Sámi – Über den Alltag der „Minderheit im eigenen Land“

Donnerstag, 10.03.2022

Aus österreichischer Sicht würde man vermutlich meinen, bei einer Reise nach Stockholm im so genannten hohen Norden Europas angekommen zu sein. In Stockholm gelandet, realisiert man dann jedoch schnell, dass der hohe Norden noch einmal knapp 1.500 km entfernt ist.
 
Genau dort, nämlich im Herzen von Sápmi – dem Siedlungsgebiet der Sámi – lebt Jaana Rechtenbach. Aufbauend auf das Thema des letzten Chapter Nordic Treffens „Die nordische Kultur – gibt es die eigentlich?“ gab Jaana Einblicke in die einzigartige und dennoch leider oft vernachlässigte Kultur sowie in den Alltag der Sámi.

Bei ihrer Präsentation verriet die gebürtige Finnin, dass die Nordsamische Sprache die meistgesprochene Sprache ist, es hundert verschiedene Wörter für Schnee gibt und man an der Tracht Gákti erkennen kann, aus welcher Region man genau herkommt. Wichtiges Statussymbol der Sámi sind die Rentiere: aber frag nie einen Samen, wie viele Renntiere er besitzt, das wäre genau so unhöflich wie bei uns nachzufragen, wie viel Geld du am Konto hast. Jaana freut sich auf jeden Fall schon auf Ostern, dann ist viel los und es gibt ein großes Festival vor Ort: Den berühmten Sámi Grand Prix, Märkte und traditionelle Musik. 
 
Jaana spricht insgesamt sieben Sprachen, arbeitet als Übersetzerin (Deutsch-Finnisch und Schwedisch-Finnisch) und studiert aktuell Samische Sprache und Literatur in Kautokeino. Mit der Universität Graz verbindet sie ein Erasmus-Aufenthalt, in dem sie Germanistik, Deutsche Literatur und Übersetzen studiert hat.

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